Geländewagen und SUV "Sports Utility Vehicle"
Ein Geländefahrzeug ist unbrauchbar in einer asphaltierten Ortschaft. Ein SUV ist kein Geländewagen, nur weil dieses Universalfahrzeug mit höherer Sitzposition vier Antriebsräder hat. Das mag sinnvoll sein für Bewohner von Häusern, die im Winter oder nach Wolkenbrüchen nur über einen nicht geräumten unbefestigten Feldweg oder Waldweg, vielleicht sogar bergauf zu ihrem Wohnhaus gelangen. Nicht einmal dafür braucht es ein Geländefahrzeug, weil da eben ein Weg ist und kein Gelände.
Da ein SUV weniger kostet, mit Teppichboden, Elektronik und mancherlei Schnickschnack versehen ist, über den ein Offroader die Stirn runzelt, werden auch Hobby-Offroader verleitet, sich so ein Fahrzeug zu kaufen und das Wort "Offroad" draufzukleben. Was soll das? Profitiert die Autoindustrie, weil jetzt viele Familien einen SUV und einen Kleinstwagen fahren, also zwei Fahrzeuge? Mag sein.
Doch der Ingenieur, der Versorgungstrupps beaufsichtigt, die Kabel in der Landschaft verlegen oder sonstige technische Anlagen aufbauen, die sich abseits von asphaltierten Wegen befinden, wird seiner gemachten Erfahrung entsprechend kaufen und nicht auf das achten, was ein Marketing-Mensch mit weißem Kragen und Lackschuhen ihm näherbringt. Das entlockt ihm nicht einmal mehr ein müdes Grinsen, weil er dessen überdrüssig geworden ist.
Wenn Du also echtes Geländewagengefühl erleben willst, dann spende Dir und Deiner Familie eine Geländewagenreise als Urlaub in Südostasien von Thailand aus und laß die Finger von einem Etikettenschwindel. Oder bist Du genauso gut drauf wie wie Wohnwagenbesitzer und Campingwagenbesitzer, die ihr Teil 10 Monate im Jahr herumstehen haben, außer sie sind im Ruhestand und lassen es nur 8 Monate herumstehen?
Manchmal tut rechnen richtig gut und führt zu einem unbeschwerten Leben - auch im Urlaub.
Offroad Hans
Thailand in Südostasien
Labels: Geländewagen, Sports Utility Vehicle






