Für was Offroader mit ihren Geländewagen gut sind
Kommt Dir dieser Spruch bekannt vor? Behördliche und private Waldeigentümer zahlen Zuschüsse an Benutzer von Geländewagen, damit sie festgelegte Strecken befahren, wo sie gezielt Grasnarben zwischen zwei Waldstücken zerstören. Trockenes Gras bedeutet Waldbrandgefahr. Über trockenes Gras pflanzt sich Feuer blitzschnell fort.
Es hat sich herausgestellt, daß dies die wirtschaftlichste und effektivste Methode ist, um die Feuerstreifen freizuhalten. Das ist aktiver Schutz, um die Waldbrandgefahr vorbeugend zu mindern. Die Schneisen zwischen zwei Wäldern stoppen die Ausbreitung von Feuer und bieten den Löschtruppen einen Raum, um Feuer zu löschen.
Jetzt stellt sich nur noch die Frage, welcher Fahrzeugtyp für solche Offroadfahrten geeignet ist. Vielleicht ein Kleinwagen mit Partikelfilter und geringem Verbrauch, wie er in der Stadt zum Einkaufen genutzt wird oder eher ein echter Geländewagen mit viel Gewicht, mit großem Motor für ein maximales Drehmoment und mit Geländebereifung?
Ich glaube, 50 Kleinwagen wirbeln nicht annähernd soviel Dreck auf wie fünf Geländewagen, weil sie nämlich sofort steckenbleiben. Und sie machen mehr Lärm, viel mehr: 50 Weinflaschen heulen lauter als 5 Waschschüsseln. Blas einfach auf den Flaschenhals und Du wirst es hören!
Hans Kolpak
Offroad in Südostasien
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