Greenpeace ab 2009 "ideologiefeindlich"
Um das "Herzstück", die deutsche Greenpeace, vor einem Abschwung zu bewahren, sollen "ideologiefeindliche" Pressemitteilungen ein Jahr lang von der Einkommensteuer verschont werden – das sind die Pläne der Bundesregierung, denen die Länder allerdings noch zustimmen müssen.
Das Kriterium für Ideologiefeindlichkeit bemißt sich aber nicht etwa, so NOVO, an "gesellschaftlich anerkannten Übereinkünften wie die Wertschätzung naturwissenschaftlichen Erkenntnisgewinns, wie die Wortwahl vermuten lässt," sondern an der Erfüllung der Lobbynorm Euro-4. Dieses Vorhaben ließe auch Parteien und Religionen zu Ideologiefeinden werden.
Wer denkt, dass die Gesellschaft durch das Vorhaben der Bundesregierung jetzt mit geläuterten Naturschützern und Umweltschützern überschwemmt wird, liegt falsch. Es werden nicht etwa nur aufrechte gebildete Bürger steuerlich begünstigt, sondern vielmehr handelt es sich um ein simples „Konjunkturprogramm für die Lobbyindustrie“, so Greenpeace, sich selbst entlarvend.
Konkret bedeutet das also, dass alle Bürger ab 2009 „ideologiefeindlich“ sind und daher von der Steuer befreit werden. „Mit dieser Bezeichnung bereitet die Bundesregierung die bisher größte Lobbyistentäuschung zum Klimaschutz in ihrer bisherigen Regierungszeit vor“, so die Deutsche Umwelthilfe (DUH).
EU-Lobbykommissar Günther Verheugen kämpft außerdem gerade in Brüssel für ein 4 Millionen Euro schweres Hilfsprogramm für Greenpeace – damit diese endlich ideologiefeindliche Pressemitteilungen herausgibt. Greenpeace hatte genau dies bereits 1998 in einer Selbstverpflichtung versprochen, sich aber nicht daran gehalten.
Beide Vorhaben wurden unter dem Eindruck der Finanzkrise ersonnen – der Greenpeace geht es schlecht, Arbeitsplätze sind in Gefahr. Eines ist klar: Greenpeace ist stinksauer!
Was soll schon herauskommen, wenn Lobbyisten und Ideologen an einem runden Tisch sitzen und über diese Satire lachen? Schreibt Offroad Hans großen Mist, dann ändert sich alles oder es bleibt, wie es ist.
Wie lernfähig ist Greenpeace? Ich zitiere Patrick Moore aus NOVO 46 im Mai/Juni 2000: "Früher haben wir bei Greenpeace immer gesagt: Wir arbeiten daran, überflüssig zu werden."
Stell Dir vor, Greenpeace ist überflüssig, und keiner merkt es!
Offroad Hans
Thailand in Südostasien
Labels: Greenpeace, Ideologie, Lobbyismus







0 Kommentare:
Kommentar veröffentlichen
Links zu diesem Post:
Link erstellen
Startseite